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Richtlinie erlaubt bis zu 60 Plasmaspenden im Jahr

Die Bundesärztekammer hat ein neues Limit für die Anzahl von Plasmaspenden pro Person und Jahr gesetzt: Ab sofort sind bis zu 60 Spenden zulässig.

Das ergibt sich aus der jüngsten und umfassenden Überarbeitung der Richtlinie zur Gewinnung von Blut und Blutbestandteilen und zur Anwendung von Blutprodukten. Im Einvernehmen mit dem Paul-Ehrlich-Institut, dem Mitherausgeber, hat die Bundesärztekammer die Gesamtnovelle 2017 heute im Internet veröffentlicht.

Hier sehen Sie das Dokument auf der Website der Bundesärzetkammer ein.

In der Novelle heißt es: "Innerhalb von 12 Monaten sind bis zu 60 Plasmapheresen [Trennungsprozess von Blut und Plasma bei der Spende] erlaubt. Die Obergrenze von 60 Plasmapheresen vermindert sich entsprechend bei Durchführung anderer Spendearten."  Zuvor waren maximal 45 Plasmaspenden pro Jahr zulässig.

Für die Plasmaspender des Ruhr-Plasma-Zentrums bedeutet die neue Obergrenze, dass sie ab sofort noch häufiger zum Spenden kommen dürfen. Wie oft genau, erfährt jeder Spender persönlich im Arztgespräch bei seinem nächsten Besuch.